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Thema

eingestellt

Perforation der Bespannung an der Durchschußstelle der Rakete??

5/2016

LTA 13-001 für Rans S6, Grund  (BFU Bulletin 2011/9)  (meine Ergänzung dazu)

01/2013

Belastungstest für Neuzulassung S6S und S6ES

12/2010

Wie kontrolliert Ihr den Tankinhalt bei der Rans S12?

6/2010

Bremsflüssigkeit

9/2008

blaue Kraftstoffleitungen siehe auch LTAs

2/2010, zus.8/2010

Neubespannung der Rans S6

Juli 2009

Tankbelüftung, einseitiges Entleeren bei der S7

Juni 2009

Tank wechseln bei der S6 (GFK Tank ersetzen)

 

Seile zur Leitwerksabspannung

 

Rans S7 als Echo Flugzeug zulassen ??

2008

Ersatzteile für Sportflugzeuge sind Zollfrei

2007

 

 

Der Hintergrund für die LTA 13-001 sind mindestens 2 Unfälle, bei denen der zusätzliche Tank eine Rolle gespielt haben könnte. (BFU Bulletin 2011 September Seite 20-23 und 42-45).

Ergänzend dazu ist, das eine rückwärtige Schwerpunktlage das Flugverhalten schleichend verschlechtert. Es gibt keine feste Grenze die das Fliegen eines Flugzeuges generell verhindert. (Variable sind z.B. : Schwerpunktlage, Pistenlänge, Abflugmasse, TW-Leistung, Fahrwerksanordnung, Leitwerksgröße). In einer Grenzsituation kann das Flugzeug aber unerwartet über die Tragfläche abkippen, auch ins Trudeln fallen. Dieses abnormale Verhalten des Flugzeuges kann so extrem werden, dass selbst ein geübter Kunstflugpilot die Maschine nicht mehr stabilisieren kann. Sich da auf die Rettung zu verlassen ist eine sehr schlechte Idee.
Bedenkenwert sollte auch sein, dass der hintere Tank sich besonders negativ auswirkt, wenn Ihr
alleine im Flieger sitzt.

Einem Freund wurde eine S12 zum Probeflug nach einer getürkten JNP "untergeschoben" die durch Umbauten (hier Batterie nach hinten an den Motor) extrem instabil (unfliegbar) war.

Hier auch nochmal der Hinweis auf eine eventuelle Mindestzuladung. (bei einer S12 können das mindestens 95 kg sein, Alleinflüge erfordern u.U. einen zusätzlichen (Sand) Sack)

Mein dringender guter und nicht teurer Rat: Ermittelt die Schwerpunktlage Eures Fliegers selber.
(Nachwiegen und nachrechnen!!) Setzt Euch zum Wiegen dazu auch mal rein und staunt!


Verlasst Euch nicht auf die vorhandenen Papiere!   Ermittelt die Schwerpunktlage für Standardkonfigurationen !
(z.B. Einsitzig mit wenig Sprit, Einsitzig mit max. Benzin, Doppelsitzig mit zulässigem KS, Schwerpunktlage bei Überladung!!!)
 

Jede ordentliche Werft hilft da weiter, die haben geeichte Waagen und wissen wie es geht!
(Bedenkt, Ihr seid lange tot, wenns schief geht!)
Zum Trudeln (das geht nur mit Flugzeugen mit einer bestimmten hinteren Schwerpunktlage!) könnt Ihr auch hier noch was nachlesen:
www.ultraleichtflugschule.de/hgf-faq.html#22a

 

Frohe Weihnacht für die S6 Flieger!
Im Rahmen einer Neuzulassung hat die S6S und S6ES gestern und vorgestern die beim DULV in Morbach vor Ort durchgeführten Belastungstests bestanden. Für ein maximales Abfluggewicht von 520 kg (schon mal berücksichtigt für eventuellen Wasserflug) wurden die Tests durchgeführt!! Getestet wurden die neue SPORTWING und die alte STANDARD WING (welche die meisten S6 Besitzer haben) allerdings nur in der 912/S Version. Das bedeutet, daß jetzt die S6S und ES Versionen, die bisher mit 450 kg Zulassung geflogen sind (912, Super Six-Modelle), eigentlich ohne weiteres Umrüsten, auch eine 472,5 Zulassung bekommen können, vorausgesetzt sie wechseln auf die von mir beim DULV beantragte S6HS (Hans Schaller) Zulassung.

Mit der DAeC-Zulassung über den Musterbetreuer Oßwald geht das NICHT!
Voraussichtlich März/April 2011 soll dann die Flugerprobung beginnen und im Sommer 2011 die Zulassung abgeschlossen sein!
Wer Interesse an einer 472,5 Zulassung hat, der möchte sich bitte bei mir melden!

Gruß
Hans Schaller  RANS-Vertretung Deutschland


 

 

Tankinhalt Mich würde mal interessieren ob ihr die zwei 9,5  Gallonen Tanks (also gut 70 Liter) randvoll füllt? Ich hab einen  Durchlaufmengenzähler drin und der Vorbesitzer hat den auf 57 Liter  begrenzt. Wenn mehr eingefülllt wird, dann läuft es via Überlauf raus.  Das ist nichts was ich unbedingt testen möchte - wieviel füllt ihr rein?  Und wie kontrolliert ihr den Tankinhalt? Dem Mengenzähler traue ich nur bedingt, also wenn ich weiss wieviel ich getankt habe. Jetzt sollen z.B. noch 24 Liter drin sein was ich ungern im Flug testen würde. Gruß, Gorden

Hallo Gorden,ich gehe davon aus, dass Du noch die alten Tanks hast, bei den neuen ist die Entlüftung ja auf den Tankdeckeln, da läuft nix raus. Ich habe bei meiner S12 noch einen 40L Zusatztank in der Kabine gehabt und den Überlauf in diesen geleitet. (Druckfrei über den belüfteten Tankstutzenzulauf des Zusatztanks.) So ging kein Sprit verloren, die Umwelt wurde geschont und der Durchlaufmesser blieb akurat.Gruß    Helge

Hallo Gorden,
ich fliege eine S-10, allerdings weiß ich auch von meinem flieger von problemen mit der tankbelüftung. diese sitzt oben auf dem (also direkt in der oberen wandung) (flügel-)tank und wird mittels spritschlauch auf die flügelunterseite geleitet. wenn man die tanks randvoll füllt, saugt die entlüftung sprit an. der kunststofftank drückt (zieht) sich dann durch den entsehenden unterdruck langsam zusammen, während die entlüftung fröhlich weiter sprit rausschafft - nicht gut. ich habe es mir einfach gemacht, wie folgt (da ich keinen rückenflugtauglichen motor habe geht das auch problemlos...). die original entlüftung wurde mit einer schraube im entlüftungsschlauch auf der flügelunterseite und einer kleinen schlauchschelle darüber von mir verschlossen. STOP! So nicht fliegen!!! bis hierhin ist es so, das der tank keine luft mehr bekommt und die pumpe irgendwann aufgeben wird... ich habe mich dann drangemacht, die tankdeckel (bie mir einfacher, schwarzer kunststoff, ähnlich einem kanisterdeckel) zu durchbohren. reingesetzt habe ich in diese bohrung dann einen tanknippelanschluss aus dem flugmodellbau. hierauf ca 1,5 bis 2 cm "tygoon" schlauch aus dem moddelbau (benzinfest) und darauf (da hinein) wiederrum ein zum spazierstock gebogenes messingröhrchen gesteckt, in dessen offenem ende sich eine eingefeilte kerbe befindet, um sogeffekte zu vermeiden (scheint aber auch ohne zu gehen).
Zum überlaufen kommt es jetzt erst bei deutlich höheren tankfüllständen, die konstruktion hat sich bewährt - motorprobleme hatte ich nie. natürlich läuft auf diese konstruktion auch noch über, aber in meine tanks bekomme ich so (2x) sicher 30 liter ohne probleme rein. kein vergleich mit dem zustand vorher, natürlich nicht der überlauf liegt um min. 10 cm höher als vorher!
ich hoffe ich konnte helfen,
fotos kann ich bei bedarf machen und zusenden. schöner wär´s noch, wenn du mal bei uns vorbeikommst... www.EDFG.org. am Samstag den 19.6. fly in zur 60 jahrfeier, am 7.8. ul-fly-in.
gruß aus edfg  benny schaum, D-MHWZ

Hallo Gordon,
habe in meiner S12 keine Flächentanks mehr (beide gerissen und undicht), sondern zwei 35l-Tanks hinter den Sitzen, die ich auch erforderlichenfalls voll tanke. Dabei bleibe ich im zulässigen Schwerpunktbereich. Da die Tanks durchscheinend sind, ist der Füllstand direkt zu erkennen.

Gruß Eberhard Bugiel.

Hallo Gorden,meine Flächentanks sind zwar kleiner (je 22 L), aber das Problem ist dasselbe. Ich habe zwischen Auslauf unten und Entlüftung oben mit T Stücken einen durchsichtigen Schlauch verbaut, da sehe ich (wie Piper Cub und andere) im Flug den Spritstand. Zur Kontrolle während des Tankens taugt das nichts.
Dafür nimmt man ein Plexiglasröhrchen (oder geraden Schlauch) und hält ihn in die Einfüllöffnung. Zur Kontrolle oben drauf den Daumen und rausheben.
Der Sprit kann jetzt nicht raus und man sieht anhand vorher angebrachter Markierungen, wie viel noch rein kann. Beim ersten Mal geht es nicht anders: auffüllen, bis es aus den Überläufen kommt, macht doch nichts. Endet ja mit Schlauch unter dem Flugzeug, Gefäß drunter, fertig.
Viele Grüße  Ingo

 

hallo Eike!

also, nochmal zu der
Bremsflüssigkeitsgeschichte - so als kleine erfahrungssammlung - meine g ewonnenen
erkenntnisse (mit freundlicher unetrstützung durch Klaus Lürßen, tech. leiter beim HLB, flugzeugwartausbilder)
(evtl auch zum veröffentlichen, jedoch ohne gewähr!)

1. DOT 3; DOT 4 und DOT 5.1 sind glykolbasiert. diese flüssigkeiten sind nur dann zu verwenden wenn das
betreffende system explizit dafür ausgelegt ist, vorher also ins entspr. handbuch schauen bzw den hersteller
fragen. (Meistens in den "kleinen" Magura-bremssystemen an der C 42 u.ä. fliegern verwendet)alle anderen,
nicht dafür ausgelegten systeme werden nach einiger zeigt durch die aggresivität der glykol basierten
flüssigkeiten an den gummidichtungen schaden nehmen bzw zerstört.

2. in flugzeugen (nicht-UL´s...),so auch RANS flugzeugen + UL´S (näheres siehe handbuch) wird standardmäßig
fluid 4 oder fluid 41 (hydrauliköl auf mineralbasis) verwendet, diese sind rot gefärbte, hygroskopische
hydraulikflüssigkeiten. wetere, gleichbedeutende Bezeichnungen für fluid 41 sind: aeroshell 4 oder
MIL spec 5606.

3. eine weitere option, die für systeme in frage kommt, die nicht mit glykolbasierten bremsflüssigkeiten
( DOT 3; DOT 4 und DOT 5.1) befüllt werden dürfen und normalerweise mit fluid 4, also hydrauliköl auf
mineralbasis betrieben werden, ist DOT 5 (ACHTUNG! NICHT DOT 5.1!!!). DOT 5 ist silikonbasiert und greift
diese systemdichtungen nicht an an. es bietet zusätzlich den vorteil das es nicht (wie fluid 4 bzw 5606)
hygrophil ist, d.h. es zieht kein wasser an und muß deswegen nicht bzw. nie mehr gewechselt werden.
fluid 4 dagegen sollte eben aus diesem grund mindestens alle zwei jahre, besser aber jährlich gewechselt
werden, sonst könnten teile der bremsanlage korrosionsschaden nehmen.
DOT 5 ist demnach in flugzeug-bremssystemen verwendbar und die bessere alternative. nebenbei liegt der
siedepunkt von DOT 5 deutlich höher als der anderer Bremsflüssigkeiten, für uns jedoch ist lediglich die
kompatibilität aussschlaggebend, da in unserem falle eh und jeh keine hohen bremsanlagentemperaturen
erreicht werden.
DOT 5 ist normalerweise am besten bei HARLEY-DAVIDSON händlern oder im gut sortierten motorradfachhandel zu
bekommen.

5. Mischbarkeit der unterschiedlichen flüssigkeiten ist NICHT gegeben (!), das mischen der verschiedenen
bremsflüssigkeiten sollte zwingend vermieden werden. insbesondere mineralbasierte und glykolbasierte
flüssigkeiten sollten nicht gemsicht werden, da dies zum ausflocken und verstopfen der hydrauliksysteme führen
kann.

6.Identifizieren der eingefüllten flüssigkeit ist meist anhand der farbe möglich - standardmäßig sind
hydrauliköle rot eingefärbt, glykolbasierte bremsflüssigeiten sind gelb. dennoch ist vorsicht geboten,
da dieser grundsatz nicht immer gilt. zur unterscheidung gibt es test kits im autozubehörhandel. alternativ
kann man einige tropfen der unbekannten flüssigkeit in ein glas mit wasser geben und schütteln. vermischt
sich die flüssigkeit unter geringer schlierenbildung mit dem wasser, ohne sich wieder sichtbar davon zu
trennen, so handelt es sich um eine glykolbasierte flüssigkeit.
setzen sich nach dem schütteln wieder tröpfchen der flüssigkeit an die wasseroberfläche, so handelt es sich
um ein hydrauliköl.

7. reinigen einer bremsanlage, die versehentlicherweise mit der falschen flüssigkeit befüllt wurde kann mit
 handelsüblichem brennspirtius erfolgen. hierzu braucht man je nach größe der bremsanlage zw. 1 und 2 liter
 brennspiritus.
vorgehensweise:
1.eröffnen beider radbremszylinder und des nachfüllbehälters, hierdurch ablassen der gesamten bremsflüssigkeit.
 zusätzliches "nachpumpen" am betätigungszylinder, so dass dieser entsprechend geleert wird.
wenn das system leer ist wird der vorratsbehälter jetzt solange wieder mit brennspiritus gefüllt und durch
bewegen der betätigungszylinder durch das system gepumpt bis die an den radbremszylindern austretende
flüssigkeit klar ist. danach sollte man das system mit druckluft durchblasen und dabei ebenfalls die
betätigungszylinder bewegen bis aus den öffnungen am radbremszylinder trocken luft austritt. idealerweise
sollte das system nun für ca. 1 tag zum trocknen offen gelassen werden. danach kann das system nach handbuch
befüllt und entlüftet werden.


noch´n tip aus hessen: aafach uffbasse, rischdische flüssischkeit eifülle!!!!!

...viel spaß beim bremsen
wünscht
benny.

bitte beachten: alle vorbeschriebenen tipps stammen von privat, garantien werden nicht vergeben, ebenso
übernehme ich keine haftung für evtl. entstehende schäden  (
BenjaminSchaum@gmx.de)

 

Blaue Kraftstoffleitungen

 

13.08.2010 Möchte hier noch kurz meine Erfahrung mit den Benzinleitungen bekannt geben. Ich kann nur jedem raten diese blauen oder grünlichen sofort  auszutauschen . Die brechen ohne Vorwarnung obwohl kurz vorher noch an  der gleichen Stelle flexibilität vorhanden war . Ganz schlimm ist es wenn sie Tage oder sogar Wochen keinen Kraftstoff in der Leitunge ist. Es ist Lebenswichtig
Der gesamte Inhalt des Tanks läuft dann aus wie man es sich vorstellen kann (und das wärend des Fluges ) schöne grüße  aus NRW Alfred Heisig

13.8.2010 Ja, kann ich auch bestätigen. Bei mir waren sie zum Glück nur noch im Überlauf des Kühlsystems vorhanden im Kraftstoffsystem waren sie schon ausgetauscht. Bei überhöhter Temperatur nach der Landung (keine Kühl-Luftströmung) auf meiner Spanientour im Juli konnte der Druck nicht schnell genug durch die keine Bohrung im Deckel des Ausgleichgefäßes und hat gleich an mehreren Stellen diesen Schlauch zum Platzen gebracht. Beim versuch nur die kaputten Stücken raus zu schneiden merkte ich, dass der Schlauch gar nichts mehr hält - ist bei Aufschieben auf die Nippel schon gerissen. Hab dann alles mit druckfestem Kraftstoff-Öl-Wasser-Schlauch von einer KFZ-Werkstatt ausgetauscht und Ruhe! Problemloser Flug zurück nach Deutschland.  Gruß Tim

13.08.2010 wie du weißt kann ich das mit den Benzinschläuchen auch bestätigen. Teilweise pulverisierten sie sich. Hab im Netz eine kleine nette Anleitung zum Austausch der Leitungen gefunden. Am Ende des Clips sieht man das dann kleine Edelstahlschrauben verwendet werden. Ich finde dies Klasse, denn dann hat man es beim nächsten mal einfacher. Aber schau selber mal rein. http://vimeo.com/7793152 Grüße Göran (S7)

Mai 2010 Freddy Klein: .........ja wir sind sehr verunsichert, haben noch die alten blauen Benzinleitungen verbaut, jetzt hat sich gezeigt, dass die Leitungen an einigen Stellen total zerbröseln. Denke sehr grosse gefahr wegen Absturz aufgrund Benzinmangel..unser Flieger ist ja 10 Jahre schon unterwegs mit den Leitungen. wir werden jetzt biodiesel Leitungen 4 lagige Schläuche verbauen.

Wolfgangs Tipp: Danke für all die Tip's um die Kraftstoffversorgung. Ich habe alle Urethane-Leitungen wegen "Bröselgefahr" gegen solche aus dem KFZ-Zubehörhandel ausgetauscht. Einen Gascolator an der tiefsten Stelle. Dein Füllvorschlag ist bei mir fest installiert. Eine Pierburg-Pumpe plus eine mittels Schnellverschluß (aus dem Bootsbedarf) ankoppelbare Sauglanze, mit Benzinvorfilter.
Das funktioniert seit über 15 Jahren problemlos, hält mir die Tank's sauber und erspart mir das Gewurschtel beim Tanken. Ich stecke einfach die Lanze in den offenen 20-Liter Kanister. Einziger Nachteil: ca 8 Minuten Tankzeit für 20 Liter, aber die nutze ich für einen ordentliche Vorflugcheck, also nur eine Frage des Timing's.  Grüße Wolfgang

25.4.2010..........noch kurz was zu den spritleitungen von rans, von hans schaller - er sagt man solle die kontrollieren, egal welche, auch die schwarzen leitungen würden genauso mit der zeit brüchig und rans habe mittlerweiler wieder auf die blauen (tygoon-) leitungen umgestellt. mein flieger hat jetzt knapp 4 jahre und die leitungen (blau) sind soweit ok, dennoch werde ich ein auge drauf haben... wie immer vielen dank für deinen life-safer-service, ich bin sicher wir wissen ihn alle zu schätzen!!!
würde mich freuen dich in schotten zu sehen, wird sicher lustig!   gruß aus
www.EDFG.org   benny

Hallo Andy, hier meine Wahl und Quellen, mit denen ich gute Erfahrungen habe: Spritschlauch: BING ALC RES FUEL LINE 1/4X3/8                                           Schlauchschellen:  SNAPPER CLIP .31MID .36MOD Benzinpumpe: Pierburg E1F Gruß Andreas

 

Mein Tipp:Regelmäßig bei RANS.COM nachsehen, da gibt es alle Anweisungen/Empfehlungen (Wie auch bei "richtigen" Flugzeugen) !
http://www.rans.com/_KITS/Alerts.htm

Danach sind die blauen Leitungen auszutauschen (OA 167) Diese KS-Schläuche machen z.B. einen guten Eindruck: www.schlauch-profi.de

Zu OA 168 (Kraftstoffilter) : Ich habe ich selber erlebt wie im Reiseflug nach 1:30h der Motor fast abstirbt, da ging nix mehr durch.
Papierfilter sind die besten, aber nur wenn man sie jedes Jahr  wechselt!
Diesen mit Alu Gehäuse
http://www.aircraftspruce.com/catalog/appages/fuelfilters.php halte ich (bei jährlichem Wechsel) für am besten geeignet. (6.25$ plus Porto)

Den Glasfilter mit Metallendkappen hatte ich auch mal im Flieger, Glasfaserbruchstücke (GFK Tank) gehen da u.U. durch.

Ungeeignet sind Filter aus Plastik (für uns Ossis, “aus Blaste”) da man nicht genau weiß ob das Gehäusematerial beständig gegen Kraftstoff ist. Wenn der Weichmacher sich verflüchtigt brechen die Stutzen einfach ab! Zum Teil sind auch die Siebe zu grobmaschig! (Dieselvorfilter). An einen Chrash oder Feuer denkt da auch mal.

Merke: Wenn der Rotax nicht richtig läuft, liegt das seeeehr oft (meistens!) am Vergaser, bzw. an dem Dreck der da reinläuft.

Ich habe mir eine elektrische Kraftstoffpumpe vom Autofriedhof geholt, Kabel und einen 2 Meter langen Schlauch angeschlossen und dazwischen einen Papierfilter geklemmt. Den Sprit kippte ich dann in einen Blecheimer, der von dort mithilfe der Bordspannung in die Tanks gepumpt wird. Das geht sehr gut, die Betankungsanlage wiegt ein Kilo und ist auch leicht auf Reisen mitzunehmen. Ich hatte im meinen Kraftstoffproben (vor jedem Flugtag!!!) niemals sichtbare Schmutzteilchen.
Wenn Euer Flieger keine Möglichkeit hat, an der tiefsten Stelle des Kraftstoffsystems eine Kraftstoff-Probe zu entnehmen, unbedingt nachrüsten !
Hier steht ab Seite 328 wie das sein muß! : 
http://www.ecolight.ch/Images/LTF-UL.pdf (deutsche Vorschriften findet man in der Schweiz :

Grüße aus Sachsen  Eike

LTF-UL 971 Kraftstoffbehälter  1. Jeder Kraftstoffbehlter muss, wenn er fest eingebaut ist, einen ablassbaren Sumpf haben, der in allen normalen Boden- und Fluglagen wirksam ist und ein Fassungsvermgen von 0,10 % des Behälterfassungsvermgens oder 120 cm3 hat, magebend ist der größere Wert. Andernfalls

a) muss für die Kraftstoffanlage ein zum Ablassen zugängliches Abscheidegefäss oder eine Kammer mit einem Fassungsvermgen von 25 cm3 eingebaut sein und

b) muss jeder Kraftstoffbehälterauslass so angeordnet sein, dass in normaler Bodenlage Wasser von allen Teilen des Behälters zum Abscheidegefäss oder zu der Kammer läuft.

c) Die Drainage muss leicht zugänglich und leicht zu betätigen sein.

2. Jeder Ablass der Kraftstoffanlage muss durch manuelle oder automatische Einrichtungen sicher in der geschlossenen Stellung verriegelt werden können.

 LTF-UL 995 ... Jeder Kraftstoff-Absperrhahn muss entweder feste Anschläge oder wirksame Rasten in den Stellungen "auf" und "zu" haben.  Beispiel

 

Neubespannung mit Cecunite

Moin, hat jemand Empfehlungen wo ich am besten eine Neubespannung machen kann ? Derzeit hat meine S6 eine Dacron Bespannung - kann ich einfach auf Ceconite wechseln ? Was muss ich an Kosten kalkulieren ?
Vielen Dank Markus     E-Mail:wantuh@online.de

Hallo Markus,
habe die Tragflächen meine S12 (baugleich mit S6) vor 1.5 Jahren mit dem Originalmaterial neu bespannt, beschafft von Hans Schaller von RANS (USA)für ca. 1000€. Die Arbeiten haben wir zu zweit an zwei Wochenenden durchgeführt.
Eine feste Bespannung mit Rippen statt Segellatten ist auch möglich, sollte im Set aber 3000€ kosten. Hierbei ist vorher zu prüfen in wieweit die Musterzulassung das abdeckt, für die S12 war das nicht der Fall. Der schnellste und preiswerteste Weg ist sicher die von mir gewählte Lösung, hier könnte ich auch mit einigen guten Ratschlägen Hilfestellung leisten.
Gruß Eberhard. 0511 762 4226

Hey Markus, Eike,
ich hatte einen fairen Eindruck von Schaller in Hassfurt gehabt. Manche sind u.U. anderer Meinung, ich hatte diese. In jedem Fall ist Schaller eine 200%tige Verbesserung zum vorigen Musterbetreuer.
Wenn Du jetzt DACRON hast und auf CECONITE wechseln willst brauchst Du in jedem Fall andere Flügelrippen. Meines Wissens lag man da stark in die Richtung von 2.500,- € inkl. CECONITE und Spannlack. Schaller kann das auch machen, die Preise kenne ich aber nicht. In jedem Fall ist er offizieller RANS Händler und kann Dir den Kram auch besorgen.
Seine Kontaktdaten:

RANS Aircraft and Kit Dealer, Service Station, Flight Training, and Technical Assistance
Hafenpreppach 66
96126 Maroldsweisach
Germany
Phone: 49 (0) 9567-98-1870
Fax: 49 (0) 9567-98-1872
Schaller.hans@t-online.de
www.kronichflug.de
Ich hoffe, Du kannst etwas mit diesem Tipp anfangen und ich wünsche Dir viel Spaß.
Mit freundlichen Grüßen, Stefan Dalemans

Hallo Eike
Ich habe neue Bespannung und neue Tanks bei Hans gekauft.  Er ist der neue RANS Vertreter hat alles bestens gepasst.
Lieferung erfolgte schnell und zuverlässig.      viele Grüße Ulf Heimrich  D-MNEH

nein, das geht nicht, ich habe ein komplettes update-kit um die Jahrtausendwende gekauft und aus meiner S6ES eine S6S gemacht. Die Flächen bekommen dann Rippen und eine Alubeplankung an der vorderen Profiloberseite. Das Ergebnis an meiner S6 : V-min von 65 auf 58 km/h verbessert. Im Reiseflugbereich bei gleichem Leistungseinsatz 160 statt vorher 150 km/h. Verhalten im VNE-Bereich habe ich nicht ernsthaft getestet, aber auffallend war gleich, daß das Trimmverhalen über einen weiteren Geschwindigkeitsbereich neutraler war. Sprich mal mit Hans Schaller, die neuen Flächen haben ein neues Profil und eine geringere Spannweite. Daran bin ich interessiert. Ich verspreche mir davon eine weitere Verbesserung der Flugeigenschaften.  Gruß Wolfgang  av-studio@t-online.de

Die Fa. Eichelsdörfer in Bamberg macht so was sehr gut, Angebot einfordern. Ich mach das auch, aber nur über den Winter, weil ich im Sommer so viel Fliegen muss ;-)) Grüße Tom    ( tom@spassvogeln.de )

 

Männich Ralph wrote: hallo, ich habe die Rans S7 mit der Kennung D-ECCF von meinem Vater übernommen. Ich fliege zur Zeit relativ viel. Mir ist aufgefallen das der linke Tank schneller leer wird als der rechte. Gibt es dafür schon irgendwelche Erfahrungsberichte?!? >> ...ich habe nämlich keine lust mit vollen Tank einen stehenden Motor zu haben.
Vielen Dank für die Info...> Gruß  Ralph Männich

Hallo Ralph, herzlich willkommen auch in der Ransgemeinde !
Du mußt peinlich darauf achten daß beide Tankverschlüsse richtig dicht sind. Checke in Deinem Fall den rechten Tankdeckel. Wenn ein Deckel lose oder undicht ist wird der gegenüberliegende Tank im ungünstigsten Fall entleert. Ursache ist der Unterdruck, der durch die Umströmung der Tragfläche entsteht! Dieser Tank wird dadurch immer voller, im Extremen läuft der Sprit hier über (weg).

Mir ist passiert, daß nach einseitigen Tanken (ich habe immer nur einen Tank aufgefüllt) der leere Tank sich weiter entleerte. Nach dem Abstellen haben sich die Tanks aber schnell angeglichen!
Danach habe ich immer den Tank selbigst zugeschraubt. :-)
Die Belüftungsstutzen der Tankdeckel haben bei mir nach vorne geschaut. Wichtig ist, daß der Druck in beiden Tanks gleich ist. In der “richtigen” Fliegerei erreicht man das auch mit einer ordentlich dimensionierten Ausgleichsleitung zwischen den Tanks. Cessna hat nur eine Belüftung aber 2 dichtschließende Tanks! Sinngemäß gilt das aber auch für alle anderen Flugzeuge mit Flächentanks.              Viele Grüße Eike 

...meine (selbstgebauten) belüftungsstutzen schauen nach hinten, bisher hatte ich keine probleme...
gruße  benny (RANS S10 mit Rotax912)

Hallo Leute, aufgrund des statischen Druckes (so wie bei einer Schlauchwaage) ist es nicht kritisch, wenn ein Flächentank ganz leer wird, ausser die Entlüftung des anderen ist verschlossen. Es sollte immer mindestens druckfreie (Umgebungsdruck) Entlüftung gewährleistet sein, besser aber Überdruck (Rohr nach vorne). Der Propellerstrahl ist rechts und links ungleich (korkenziehereffekt) daher kann es zu unterschiedlichen entleerungen kommen, ist aber wie gesagt unkritisch.

Bei der Eurofox gibt es einen sehr schönen 5 Liter Zwischentank, der am boden bei der Zusammenführung eingebaut wird und einen Schwimmerschalter hat, der dann an einer LED Leichte anzeigt, wenn die letzten 5 Liter (also ca 20min) angezapft werden. Ausserdem wird bestimmt 0,3 Liter zurückgehalten in dem sich Wasser oder sonst so vieles Sammeln kann. Wir haben so was nachgebaut und geprüft, kostet etwa 150 Euro als kit mit Sensoren.

Es gibt einen sehr schönen wasserabscheider bei Junkers Profly, der wirklich genügend Wasser aufhalten kann (>120ml). Es ist aber kaum mehr Wasser im System, weil es vom Alkohl im Sprit gelöst und zum Motor geführt wird. Es kann dann zu weniger Leistung führen.

 Grüße Tom   ( tom@spassvogeln.de )

 

Tipps für den Wechsel der Tanks.

Ich habe das kurz lose aus dem Kopf skizziert und für interessierte zusammengeschrieben und übernehme keine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit.

   1. neue Tanks und Tankdeckel in Ruhe montieren und prüfen
   2. Flügel abbauen und weich lagern, so daß man an den Reißverschluß und die Flügelwurzel herankommt.
   3. Spannschrauben des Glasfaserspannbrettes lockern
   4. alle Blechschrauben, die die Bespannung binden, entfernen
   5. Glasfaserspannbrett entfernen
   6. Löcher für die neue Benzinsichtleitungsanordnung bohren
   7. Hauptrohre mit Spreizzange mit Gefühl etwas auseinanderdrücken und so den Druck aus dem Alu Rohr "compression tube" herausnehmen, dann Bolzen samt Rohr entfernen.
   8. Alte Tanks ausbauen. Hier würde ein Winkelschrauber sehr helfen, geht aber auch mit ner Knarre.
   9. Nieten der Winkelbeschläge der alten Tanks ausbohren und Beschläge entfernen. Späne absaugen. Vorsicht scharfe Kanten!
  10. Beschlag 7 mit Mutter 41 vernieten, Rohr 3 für die Mutternieten freibohren.
  11. Beschlag 5 mit Mutter vernieten Löcher für Nieten 21 mit 2mm Bohrer vorbohren.
  12. Position für Niete 20 anzeichnen, körnen, vorbohren, auf Maß bohren und entgraten. Hier sehr überlegt vorgehen. Das Loch muß in der neutralen Fase (mittig) und Tankbreite in Höhe des Loches + 1"(25,4mm) sein.)
  13. Beschlag 7 annieten, mit dem Gewinde nach unten.
  14. Rohr 3 einschrauben, Beschlag 5 noch nicht festnieten, bleibt bis zum Schluß lose.
  15. Tank einfügen und an das vordere Rohr andrücken, dabei einen graden Strich durch den Reisverschluß über das Rohr und den Tank ziehen, um die Relation festzuhalten.
  16. Tank raus, Rohr 3 wieder raus.
  17. Rohr 5 mit Hilfe des Strichs an den Tank anpassen und Beschläge mittig vernieten und verschrauben. AUf richtige Ausrichtung der Bolzenlöcher achten!   Wichtig!
  18. Tankschrauben mit loctite eindrehen, so daß sie nur mit einer Umdrehung lose fassen.
  19. Tank samt Halterohr einfügen.
  20. Beschlag 5 einhängen und Bolzen 15 einstecken. Bolzen 14 einstecken und festziehen, hier braucht man die Knarre oder den Winkelschrauber und etwas Geduld für Fummeliges. Man kommt aber über die Ausnehmung für die Querruderstange mit dem Arm ran.
  21. Inneres Rohr unter Zuhilfenahme des Spreizwerkzeugs einbauen.
  22. Äußere Halteschrauben durch den Reisssverschluß anziehen. Am besten mit Winkelschrauber.
  23. Bolzen 15 spielfrei anziehen, nicht zu stark, nur spielfrei. Gilt übrigens für alle Rohrbolzen.
  24. Innere Haltebeschläge 1+2  anschrauben 8loctite) und annieten.
  25. Beschlag 5 durch Reissverschluß bohren, (Dremel mit welle) und Nieten.
  26. Bespannung am Einlass mit heißem Messer anpassen
  27. ...
  28. ....der Rest bedarf keiner weiteren Erklärung und kann gemäß der Anleitung von Rans fertiggestellt werden


Der Umbau ohne kleinere Schnitte und Löcher in die Bespannung zusätzlich einzufügen, geht nur, wenn der ca. 40cm lange Service Reißverschluß, auf der Unterseite im Abstand von ca. 50cm von der Flügelwurzel vorhanden ist.

Es wird zusätzliches Werkzeug benötigt:

Dremel oder ähnliche Bohrmaschine mit Welle und Spannzange für 1/8" (3,2mm) Bohrer, um Teil 5 im Flügel mit dem Rohr durchzubohren. Teil 5 sollte vorher kleiner vorgebohrt werden, damit man es zum Schluß durch den Reißverschluß im Flügel sauber und genau mit dem Rohr verbohren und vernieten kann.
Staubsauger, um Späne im Flügel zu entfernen.
3/8 "Nuß" mit Knarre und kurzer Verlängerung, besser mini Elektroschrauber mit 90° Abwinkelung und sehr kurzem Kopf, um die vordere Schraube für die neue Tankrohrstütze am Tank vorbei festzuziehen und die drei außeren Tankhalteschrauben festzuziehen . Wird auch gebraucht, um die alten Tanks loszuschrauben.


Generell braucht man für den Umbau noch: (Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit:)

6m Benzinschlauch, laut RANS Operational Alert 167 Gummischlauch wie für Autos mit 1/4" (ca. 6mm) Innendurchmesser.
 
Werkzeugliste:
Spreitzzwinge (Wolfkraft pro 100-915 oder ähnliche) um flügelwurzelseitigen "compression tube" beschädigungsfrei zu entspannen und zu spannen.
(Werkzeugsatz zum Demontieren des Flügels, nicht weiter aufgeführt.)
7/16 & 3/8 Schraubenschlüssel, je 2x
Kreuzschlitzschraubendreher
Seitenschneider
Formbaren Draht (zum Durchziehen der Tankanschlüsse im Tankinneren)
Loctite Blue
Teflondichtung
"Heißes Messer", (läßt sich aus einer cutter - Klinge, die man an einen Lötkolben mit zwei Alupopnieten nietet, selbst herstellen.)
Bohrmaschine, Hammer, Körner, Entgrater, auch, um die Nieten der alten Haltewinkel auszuboren.
Holzbohrer:
in der Dicke des verwendeten Benzinschlauchs
 1/2" (12,7mm)
Metallbohrer:
1/8" (ca. 3,2mm); 3/16"(ca. 4,8mm); 3/32"(ca. 2,4mm); 
als PDF Datei auf meinen Comuter runterladen

Bilder des Umbausatzes gibt es hier.

 

 

Rans S7 als Echo Flugzeug

Kannst Du es empfehlen einen Bausatz Rans S7 in Deutschland als E  zuzulassen? Wenn ja, welche Kosten entstehen zusätzlich?              Antwort von Christian

Deine Frage nach einer E-Klasse bei der S7 ist recht einfach zu beantworten. Kosten fallen für die OUV Mitgliedschaft an, für den Gutachter, für den Prüfer Klasse 5 und für das Lärmgutachten. weiterhin die Zulassungskosten beim LBA. Macht in Summe ca.2000,- €,- aus. Vorteil: Scheinerhalt zu günstigsten Preisen, 590 kg Abfluggewicht bei 310 kg Leergewicht.        Gruß Christian

 

Zollfreiheit von Flugzeugteilen

Hallo Ransgemeinde,

da wir unsere Ersatzteile ja nun direkt in den USA bestellen müssen, möchte ich Euch darauf hinweisen, dass Ersatzteile für Ultraleichtflugzeuge generell zollfrei eingeführt werden können. Es gibt eine Regelung zur Sonderverwendung von Flugzeugersatzteilen. Dazu muss der Hersteller im Lieferschein und/oder der Antragsteller in der Zollanmeldung folgende Angaben machen:

 <Gegenstände, alle einzeln aufgeführt>, zum Einbau in Luftfahrzeug RANS <Typ>, Kennung D-MXXX.

Der Anmelder verpflichtet sich, dass der Einbau binnen 3 Monaten durchgeführt wird.  Dies stellt eine Sondernutzung dar, die in der Vorschriftensammlung der Bundesfinanzverwaltung aufgeführt ist.  Im Abschnitt allg. Zollrecht im Fachteil auf S. 13 in der 152 Auflage vom 1.Sep.03 steht zu Abgaben in bestimmten Fällen, das die Teile zollfrei sind, wenn der o.g. Formulierung verwendet wird.  Der Antrag zur Einfuhr heißt Einheitspapier 0747 und liegt im Zollamt aus. Es ist sinnvoll, den Eintragungsschein des UL s vorlegen zu können, oder dem Antrag eine Kopie beizulegen.

Die Zollbeamten helfen aber auch Privatpersonen bei der Antragstellung, zollfrei wird es allerdings nur, wenn man die genannten Hinweise vorbringt, wahrscheinlich fängt dann das große Bücherwälzen im Amt an. Mit diesen Hinweisen sollte es allerdings schnell zum Ziel führen.Es gibt in der Vorschriftensammlung auch den Hinweis, dass für Ultraleichtflugzeuge kein Nachweis aus der LBA Luftfahrzeugrolle erbracht werden braucht, da wir dort ja nicht registriert sind.         Gruß Helge

 

Zur LTA Leitwerksabspannung

Hier der 2. Versuch des inhaltlichen Austausches:
Kann mir jemand sagen, was ursachlich für die neuerliche LTA hinsichtlich der Leitwerksabspannung war? Welche Änderungen hat RANS bei der erwähnten neuen Abspannung vorgenommen? Kennt jermand Quellen, wo die Abspannung neuer Art günstig zu beziehen ist; ich denke, das könnte man auch selber pressen, gibt es da Erfahrungen und Tipps?
Ich müßte den Instrumentenpils bei der RANS S12 vergrößern, und ein Funkgerät unterzubringen, hat jemand eine entprechende Form, die man ablaminieren kann?
Last not least, hat sich schon mal jemand mit dem Gedanken angefreundet, eine S 12 auf 450 kg aufzulasten, gibt es da irgendwelche Erkenntnisse, was verändert werden müßte?
Viele Fragen! Vielleicht gibt es ja die Eine oder Andere Antwort!
Richard aus Lüneburg

Hallo Richard,
 
die LTA bezieht sich nur auf die Beschläge. Wenn bei der Sichtkontrolle mit einem 10x Vergrößerungsglas keine Risse zu erkennen sind, und die Beschläge an der richtigen Stelle gebogen sind, dann ist alles in Ordnung. Es kann zu Rissen an den Löchern oder zu Rissen an der Biegung kommen, wenn diese nicht an der richtigen Stelle ist. Dies ist meine Interpretation der AD, keine Gewähr. Derzeit gibt es einen Versorgungsengpass für Rans Teile, da der Deutsche Musterbetreuer und Händler nicht funktioniert und RANS sich bisher nicht auf Alternativen eingelassen hat. Er ist außerdem nicht daran interessiert. Generell gibt es ca. 6 interessenten für die Auflastung der S12 und auch einen Interessenten für die Musterbetreuung eines dann neu zugelassen Gerätes. Man würde sie natürlich gleich auf 472,5kg auflasten. Die Struktur gibt es her. Die S12 ist in den USA mit Rotax 912 und 500kg zugelassen, bei laut Rans, gleicher Struktur.
 
Gruß Helge

Hallo Eike,
die LTA wurde von RANS als TM über mich ans LSGB mit der Empfehlung zur LTA geleitet.
Grund waren die falsch gebogenen Beschläge, die bei manchen RANS-Flugzeugen mikroskopische Risse bekamen (in den USA, bei uns war mir kein Fall bekannt--------------->Kerbwirkung, kann brechen und daher (wenn betroffen) ausgetauscht werden müssen.
Die Beschläge mit den Seilen können bei RANS (auch über mich ) bezogen werden...wie gesagt, wenn betroffen!!
Es geht auch nicht ums Seile pressen (Nikopress, ein gängiges Verfahren) sondern um die neuen Beschläge...
Die Auflastung der S-12 ist auch in meiner "Vorhaben-Liste"...im Moment läuft gerade die Zulassung der S-9 und S-6, danach geplant S-7 und dann S-12!
 Gruß  Hans

Hallo Eike,
so viel ich weiß, sind die neuen Bleche gebohrt und gefräßt. Ich habe bei einer Überprüfung mehrere eingerisse Bleche gefunden und kann nur jedem dringend empfehlen diese LTA ernst zu nehmen.
Viele Grüße Ralf

 

Liebe RANS-Flieger,
seit Kurzem fliege ich eine S6. Auf der Fotoseite die D-MRND.Mir ist nun beim Austausch der Rakete aufgefallen, dass das Ceconite der Bespannung an der Austrittsstelle in der Festigkeit nicht abgeschwächt ist. Wo sonst ein Deckel oder eine Perforierung ist, ist bei meiner Maschine nichts.
Ist dies richtig, oder wurde es nur vergessen? Über Eure Meinungen würde ich mich freuen.
Rüdiger Ebert  Magdeburg

Hallo Rüdiger,
an meiner S7 war auch nichts, die Rakete schießt durch die Bespannung. Ich habe aber schon perforierte Bespannungen gesehen. Ich schicke deine Mail mal rum! Mal sehen wie das bei den anderen ist! (oder wie sie es gemacht haben)
Grüße aus Oppin (EDAQ) Eike

Hallo zusammen,
Bei mir ist auch nichts (S6 D-MNAK). Hab jetzt das Rettungssystem komplett erneuert, dabei fiel mir das wieder auf. Sollte man die Bespannung perforieren oder nicht?
Noch was: nach dem Kauf hatte ich seinerzeit festgestellt, daß das Rettungsgerät vom Vorbesitzer falsch installiert war: die Rakete hätte nicht am Schirm, sondern gemeinsam mit diesem an den Fangleinen des Flugzeugs gezogen. Bei Benutzung wär das wohl schlecht ausgegangen...
Wer sonst nie in die Tiefen seines Fliegers abtaucht sollte das vielleicht doch mal mit dem Installationsplan der Rettung in der Hand tun...
Grüße Thomas

Hallo zusammen
An meiner S6 ist die Bespannung perforiert worden. Kann gerne am Wochenende mal ein Foto machen. Mit freundlichen Grüßen / with kindly regards i.V. Ingo Markmann

Hallo Rüdiger,
ich kenne das so:
Hinter die Bespannung wird ein Stück Hartschaum geklebt. Danach kann die Bespannung von außen kreuzförmig eingeritzt werden. Darüber kommt dann der Aukleber mit der Warnung.
Gruß Andreas

...das hatte mich bei meiner s 10 seinerzeit auch gestört. meine lösung war folgende: einen ca. 5 cm durchmessenden, runden  "aufkleber" aus dünner klarsicht-klebefolie erstellen, an der voraussichtlichen ausschussöffnung/durchtrittsstelle mit einem skalpell einen kreuzschnitt von ca. 1 cm kantenlänge setzen, aufkleber mit gegendruck von innen aussen aufkleben, stelle so schützen. damit ist sichgestellt dass die rakete durchgeht...
grüße aus EDFG benny schaum

Hallo Leute!
Danke für Eure schnellen Antworten. Geht mehr oder weniger auf den gleichen Rat hinaus. Eigentlich einleuchtend: Eröffnen und einen Aufkleber drüber. Prima Komunity(oder wie man es schreibt :-)) )

Gruß Rüdiger

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